Über Kopenhagen zum Pfannenhund!

Samstag, 23.08.2014

Guten Tag,

ja, Kopenhagen. Wir fuhren ohne Erwartungen nach Kopenhagen und machten dort umso  bessere. Bevor wir jedoch mit unserem zierlichen Mobil in die Stadt einfuhren, vergnügten wir uns noch zwei n halb Tage in Schweden, genauer im Nationalpark Tiveden. Dort haben wir ordentlich abgegammelt und den Nationalpark quasi gar nicht richtig erkundet. Dirk und ich waren zwischendurch 9KM Joggen und konnten dabei ein bisschen was sehen. Sonst stand lediglich von morgens bis abends RISIKO und Dosenbier auf der Eventkarte, da es auch den ganzen Tag einfach nur regnete. Wir spielten vier Runden, dabei erwies sich Nikka als bester Stratege und gewann zwei. Die anderen beiden Runden gingen an Timo und mich. Der Auftrag „Löschen sie das blaue Team aus“, trug zur Erheiterung bei, da Team blau Tim war. :-) Aufgrund 24 Stunden Dauerregen, waren wir froh nach Kopenhagen zu kommen. Dort nach 5 Stunden fahrt angekommen, stand die neue Trendsportart „Mit dem WoMo durch die FuZo“ auf dem Programm. Da wir natürlich kein Hostel oder Hotel vorher buchten, schlichen wir also wieder quer durch die Stadt, bis wir sechs freie Betten im GENERATOR Hostel fanden. Duschen, anziehen und zur Abwechslung mal zum Italiener. Dann begann der Abend ohne Erwartungen. Wir schlenderten gemütlich durch die City, bis wir von einem Plakat „4 Beers – 100Kronen“ (Was nen unglaublicher Schnapper war) in eine Bar gezogen wurden. Zu unseren Gunsten ist Kopenhagen ja auch eine Studentenstadt, somit schien auch in der Woche das Nachtleben feucht fröhlich zu sein. In der besagten Bar, war zu diesem Zeitpunkt Halli Galli angesagt, auf der Theke wurden Schnäpse aus diversen Bauchnäbeln geschlürft, wobei Tim auch kurz überlegte auf die Schänke zu hüpfen, wovon wir ihn aber abhalten konnten! Anschließend ins nächste Irish Pub eingestolpert, um eine heiße Diskussion anzufangen. Thema: Stadionnutzung WM ´14 Brasilien. Leider weiß keiner mehr den Ausgang des Gesprächs.. Wir glauben aber, dass Ende vom Lied war „Elektroautos“, gute Frage wie der Übergang zustande kam. Timo, Sause und Nikka haben sich irgendwann aus der Gruppentherapie ausgeschlossen und sind mit dem Taxi in den Club „Rust“ gefahren und haben sich heiße Dancebattels mit den Einheimischen geliefert. Leider hatte der Club ca. das Airport Niveau, aber der Pegel machte es wahrscheinlich wett. So kamen wir alle in den frühen Morgenstunden zurück ins Hostel um den nötigen Schlaf zu suchen. Gestern haben wir Mittags gemütlich an einer Gracht gespeist, um gestärkt mal einen Einkaufsbummel zu starten. Das Highlight der FuZo war ein riesen Disney- und Legoladen. Wir fühlten uns wie kleine Kinder und haben Ewigkeiten in den Läden verbracht. Mayo kaufte sich nen großen Buzz Lightyear, der 25 Sprachen sprechen kann und Tim überlegte sich von Lego Technik nen Moped zu erwerben, er konnte sich aber beherrschen. Sascha probierte fix ein Cinderella Kleid an, war aber leider zu groß! :P  Nach ausgiebigen Bummeln, aßen wir im Hostel Abendbrot, um den letzten Abend gemütlich im Irish Pub bei guter Livemusik ausklingen zu lassen. Tim und ich wollten vorher Billardtechnisch im Hostel nochmal auf die kacke hauen, da wir aber wirklich dermaßen schlecht sind, war das Gelächter groß. Wir überlegten nach jeweils 4 Stößen, ohne das überhaupt eine Kugel eingelocht wurde, das Spiel kurzerhand abzubrechen und uns auf unentschieden zu einigen. Naja, nach fünf Partien stand es 5:0 für Plautze. Ich sah schließlich mein nicht vorhandenes Billardtalent ein und wir machten uns auf den Weg ins Pub. Dort ließen wir es uns wiegesagt, bei diversen Magners und Livemukke gut gehen und schlossen der Urlaub erfolgreich ab! Fazit: Kopenhagen hat mir Persönlich von allen Städten am besten gefallen. Sowohl von der Stadt her als auch von den Kneipen, Leuten etc.

Leider vergingen die drei Wochen wie im Flug und wir befinden uns gerad auf der Heimreise. Es begann alles in Oslo, im wunderschönen Norwegen! Norwegen war von der Landschaft her, den Fjorden etc. mindestens genauso beeindruckend wie der Grand Canyon, nur halt etwas grüner. Der Aufstieg zum Kjerag oder Preikestolen, die einzigartige Landschaft im Geiranger-Fjord, waren der Wahnsinn. Norwegen ist von der Landschaft her echt einzigartig, genauso wie die Bierpreise. Schweden hingegen ist nicht viel anders als bei uns, außer das alle Häuser rot sind. Aber es ist wesentlich billiger als in Norwegen. Wir haben in den drei Wochen jeden Tag Programm gehabt, Wandern, Mountainbike, Joggen, Minigolf, Angeln und natürlich Risiko&Dosenbier. Leider haben wir es nicht fertig gekriegt, einen Fisch zu Angeln. Wir wissen nicht, ob wir zu blöd waren oder einfach kein Glück hatten. Ich tippe auf beides… In Norwegen Angelt halt jeder und jeder fängt auch was, außer wir. :-) Der Alltag und die Wohn/Schlafsituation gestaltete sich sehr entspannt. Einer musste immer im Zelt schlafen. Das Sause und P Schnarchen, war vorher allgemein bekannt. Doof ist es nur wenn beide auf zwei Quadratmetern mit einem zusammen schlafen. :)Essenstechnisch, haben wir oft Nudeln gekocht oder die allseits beliebten Brattöften. Natürlich wurde auch gegrillt, Flintsteaks. Diese waren so groß wie ein Tennisschläger. Bratwurst können weder die Norweger noch die Schweden. Dafür waren aber meine geliebten Wiener OK.  Mit dem Wetter hatten wir in Norwegen auch Glück, dafür hats in Schweden überwiegend geregnet. Wir haben ca. 5500 Km abgerissen und wurden überall als Weltmeister freundlich begrüßt! :-) Was die drei Wochen ca. gekostet haben, kann ich nicht genau sagen, da ich mich nicht traue aufs Konto zu gucken. Da wir aber jeden zweiten Tag einkaufen waren, da man im WoMo halt nicht soviel lagern kann für sechs Leute und außerdem jeden zweiten Tag das Dosenbier alle war, kam halt allein an Verpflegungskosten ein nettes Sümmchen zusammen. Fazit: Es war wieder ein wundervoller Urlaub, wir haben ultra viel gesehen und erlebt! Der Mix aus Natur und Städtetrip war genau richtig. Nach Norwegen würde ich immer wieder fahren, Schweden ist auch ganz schön, kommt aber an Norwegen nicht ran. Damit schließen wir unseren Blog und bereiten die Nächste Tour für 2016 vor. Ich denke wir werden Frankreich ansteuern und Europameister werden!

Wir kommen jetzt nach Hause!

Mayo & Nikka

Auf "Tuchfühlung" mit Stockholm!

Montag, 18.08.2014

Hejjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjjj,

Stockholm! Stockholm war also die Stadt, welche wir aufgrund unserer guten Zeitplanung, genau übers Wochenende ansteuern konnten. Bekanntlich nicht die schlechteste Adresse um mal die Puppen tanzen zu lassen. Eine Stadt tat uns nach der ganzen Natur jetzt auch mal gut! Aber der reihe nach… Erstmal mussten wir mit unserem „zierlichen“ Mobil in der Innenstadt ein Hostel finden, da diese Idee aber auch zig andere Feierwütige übers Wochenende hatten, verlagerten wir unsere Kadaver in ein schickes Hotel. Das Hotel hieß „Clarion Sign Hotel“. Davon sollte es mindestens zwei geben in der Stadt, dazu aber später mehr. Das Zimmer kostete Pro Nacht schlappe 200€, war ja fast Geschenkt… „Scheiß drauf“ dachten wir uns und bezogen die drei Doppelzimmer. Wir sprangen alle fix unter die Dusche, rasierten unsere unglaubliche, kreuz und quer wuchernde Gesichtsbehaarung ab und machten uns auf den Weg um zu Abend zu essen. Es gab Burger und Fish&Chips, also den üblichen Sperrmüll. Aber vor allem gab es Regular Bier, d.h. normales Bier und keine 3,5% Lulle, wie man es in Schweden nur in Supermärkten bekommt. Normales Bier und Schnaps etc. muss man in sogenannten „System Bolaget“ Läden kaufen. Wir einigten uns darauf, nach dem Essen ins DEBASER zu gehen. Dirk kannte den Schuppen bereits aus einem vorherigen Stockholm Aufenthalt vor 10 Jahren. Leider fuhr uns der Taxisiggi zum falschen Debaser, da scheint es also auch zwei von zu geben. Naja, also wieder rein ins Taxi und für 60€ quer durch Stockholm zum richtigen Debaser. Bier 6€, ganz coole Location und zwei Kickertische. Nach ein paar Runden Kicker, zahlreichen Tanzmoves und zwei teuren auf meiner Hose verteilten Bieren, war es auch 3 Uhr. Um 3 Uhr werden in Schweden die Bürgersteige hochgeklappt und die Bars machen dicht. Wir konzentrierten uns also auf Samstag! Sause suchte sich nen hiesigen Tattoowierer raus und verschwand kurz für 2 Stunden. Nach einem Stadtbummel durch die FuZo, einen Besuch am Schloss, wo wir übrigens vom Königspaar wieder auf ne Tasse Kaffee und nen Stück Bienenstich eingeladen wurden und einen Besuch beim Italiener, gingen wir durch die schöne Altstadt zu einem Biergarten über den Dächern Stockholms. Da oben war dann quasi der Startschuss für den Abend. Wir hatten einen Super Platz und testeten das Bier, welches bei allen für gut befunden wurde. Pitcher 220 Kronen, super Sache! Der Wirt machte für zwei Stunden das Geschäft seines Lebens und kündigte noch am Selben Abend. Wir kamen mit mehreren einheimischen ins Gespräch und ließen uns in Sachen weiterer Abendplanung, in unserem Verhandlungssicheren Englisch beraten. Eigentlich hätte wir gut und gerne nach dem Besuch im Biergarten nach Hause gehen können aber um das eizusehen, war es leider schon zu spät und das Unheil nahm seinen Lauf. Wir gingen in die U-Bahn und wollten den von der Schwedischen Dame den angepriesenen Szene Club ansteuern, da aber keiner von uns mehr den Überblick hatte, wie man ein Ticket für die U-Bahn zieht, bestiegen wir wieder das allseits beliebte, günstige Taxi. Der Club lag unter einer Autobahnbrücke, diese fungierte teilweise als Dach. In dem Club waren nochmal mehrere Räume, mit verschieden Musikrichtungen, soweit ich mich erinnern kann. Der Club war gut, richtig gut! Wir stellten uns also in die 50m lange Schlange an der Kasse, kamen aber zügig durch und dann ab ins Getümmel! 1500 Leute waren in der Bude, tanzten sich die Ärsche ab und die Mucke war laut! Wir nahmen unseren gewohnten Platz an der Rampe ein und eine Bierrunde jagte die nächste. Es war wieder einer der Abende, wo man sich ne GoPro an die Stirn binden sollte, um den Abend am nächsten Tag revuepassieren zu lassen! Es war wieder einer dieser Abende, die man einmal im Urlaub hat, Las Vegas 2.0! Wir hatten Spaß und ließen es uns gut gehen, bis wir uns alle in dem Laden verloren. Natürlich, wie sollte es auch anders kommen! Ich ging ganz verbusselt und suchte irgendwann allein das Taxi auf, um von dem Taxifahrer zum Clarion Hotel gefahren zu werden. Als ich ausstieg fiel mir auf, dass ich am falschen Hotel ausgestiegen bin. So stand ich also da, mitten im nirgendwo, „Mario allein in Stockholm“ und das Taxi fuhr dann mal weg. Was nun? Timo und Sause waren noch beisammen und räumten ordentlich Regale ein im Techno-Raum. Leider aber nicht mehr lange, da der Türsteher Timo aufgrund seines gestörten Gleichgewichtssinns vor die Tür gebeten hatte und diese zu machte, leider von Innen! :-) Nikka, Dörch und Plautze fanden sich wieder und beschlossen auch die Heimreise anzutreten. Dummerweise, haben wir nicht mal die Sperrstunde von 3 Uhr geschafft! Genauso Timo und Sause, für die ja der Abend gezwungenermaßen auch zu Ende war. Wahrscheinlich war es aber auch für alle beteiligten das  Beste. Ja, nun stand ich da und ging in die Hotellobby, dabei stellte ich fest, dass es aufjedenfall nicht unser Hotel war! So saßen Sause und Timo also noch beim Burgermann um den berühmten kleinen Hunger zu stillen, ich suchte mir, wie auch immer ich das angestellt habe, ein weiteres Taxi und ließ mich mit Zwischenstopp beim Dönermann zum richtigen Hotel chauffieren. Dort angekommen, ließ ich die vollbesetzte Hotelbar aus unerklärlichen Gründen links liegen und fand Nikka in Embriostellung auf unserem Zimmer wieder. Also waren wir alle wieder beisammen und konnten beruhigt Schlafen… Fast, da Nikka mitten in der Nacht aufstand, sich die Zähne Putze und dann wieder hinlegte. Vermutlich wandelte er Schlaf. Gelungener Abend! Heute Morgen, wachten Nikka, Plautze und Dörch mit lauter Glitzerschminke im Gesicht auf, sah süß aus. Die drei wurden wohl gestern Abend noch geschminkt. Beim Mittagsbrunch setzten wir die Mosaiksteine zusammen. Tim hat völligen Filmriss aber den hatte er in Vegas auch, dieses mal war zum Glück kein Pokertisch in der Nähe! ;-) Ich würde auch gern noch mehr Details des gestrigen Abends beschreiben, leider sind uns diese aber alle größtenteils entfallen. Heute machten wir noch eine 1,5 stündige Stadtrundfahrt, wobei Nikka und Dörch sich im Zoo vergnügten. Fazit: Stockholm loht sich, sollte man sich für die nächste Mannschaftsfahrt auf die Karte schreiben.

Heute (Montag) sitzen wir entspannt im Nationalpark Tiveden und genießen noch einmal die Natur Schwedens, bevor es Mittwoch in der früh nach Kopenhagen geht, da wollen wir die Stadt erkunden und wenn es sich ergibt das Nachtleben testen.

Cheers Mayo

Tiveden Tiveden Tiveden

Die letzten Tage in Norwegen

Donnerstag, 14.08.2014

Hejjjj,

gestern Mittag kamen wir im Jotunheimen Nationalpark an. Außentemperatur 7*C und Regen. Wir natürlich alle in kurzen Hosen und Flip-Flops, nicht soooo die passende Kleidung. Wir fuhren also einmal durch den Nationalpark durch und beschlossen aufgrund des beschissenen Wetters, unsere Tour weiter ins Landesinnere fortzusetzen. Der Nationalpark war trotzdem wieder ein echter hingucker. Wälder, reißende Flüsse, Berge und und und… Typisch Norwegen! Dadurch, dass wir jetzt weiter Landeinwärts fahren, um die nächsten Tage (heute; Donnerstag) in Schweden anzukommen, verlassen wir auch die ganzen einzigartigen Fjordlandschaften. Wir bewegten unsere Karre also quer durch Norwegen, um abends einen Campingplatz an einem riesigen See anzusteuern. Bevor wir jedoch rasteten, kehrten wir noch in einer Pizzeria ein um Mittag zu machen, bzw. Kaffee. Tim und ich bestellten uns die Kebab-Pizza oder auch Sperrmüll-Pizza. Auf der „Döner-Pizza“ war so ungefähr alles drauf, was der Koch in seiner Küche so rumfliegen hatte: Pilze, Tomaten, Döner, Salat, Knobisoße und das ganze mit Käse und Pommes überbacken. Hätten wir uns ein Friteusenwürfel reingehauen, hätte es wohl annährend den gleichen Effekt gehabt. Naja, trotz allem war die Pizza lecker und wir verließen zufrieden das Lokal. Wir steuerten also einen riesigen Campingplatz an und während wir mit unseren Bierdosen, winkend an den ganzen Rentnern in ihren Vorgärten vorbei fuhren, konnte man wieder in deren Gesichtern lesen, was sie sich wohl gerade denken würden. Ich frage mich auch, wie die ganzen Leute ihren ganzen Campingschrott da hinbekommen. Ich meine, Wohnwagen und Vorzelt OK, aber ne komplette Holzterrasse mit Unterbau oder sonst was für nen PiPaPo. Unser Wohnmobil wurde wieder direkt am Wasser platziert, das Norwegische Renterpaar als Nachbarn links und rechts die Holländer mit ihrem Zelt. Nachdem wir unsere Stühle aufgestellt hatten, die Bierdosen aufzischten und der Football unkontrolliert durch die Gegend Flog, verlagerte das Rentnerpaar ihr Abendbrot kurzerhand nach drinnen. Plautze, NIgga und Dörch gingen noch ne Runde Schwimmen, wobei Piiii wieder seine einzigartige Arschbombentechnik präsentierte und seinen Status unterstrich. Als Abendprogramm stand dann „wer oder was bin ich“ auf dem Plan, das Spiel wo sich jeder eine Person etc. für seinen Nebenmann überlegt und dann so einen idiotischen Zettel an die Stirn geklebt bekommt. Die erste Runde war noch recht ausgelichen. Dirk verzweifelte an  –Albert Speer- und Timo an –Ötzi-. So kam es in Runde zwei schon zu einem packenden Schlagabtausch, der nur noch von Runde drei getoppt werden sollte. Nikka war mit –Erich Mielke- nicht auf dem Damm, Dirk biss sich die Zähne an –Sause- aus, wobei er die Lacher auf die Fragen: „Ist er Sportler“? oder „lebt er noch“? auf seiner Seite hatte. Timo war –Hulk Hoogan-. Um drauf zu kommen, spulte Timo sämtliche US-Sportarten ab. Vom Football bis zum Fauenfederball, leider war da gesuchte Wrestling als goldener Tip nicht dabei. Schließlich kam er noch drauf. Mit -Martin Semmelrogge- hatte ich ein ganz gutes los. Tim war –Dolly Buster- wat ne show, als er sämtliche Erotikdarstellerinnen aus seinem Repertoire abspulte. Die Runde verlor schließlich –Erich Mielke-. Nachdem dann unser Biervorrat für diesen Abend langsam zu Ende ging, der Holländer von nebenan sich beschwerte weil wir wohl ein wenig laut lachten und ich tierische Bauchschmerzen von der am Mittag verdrückten Kernschrott-Pizza bekam, wurde Runde drei eingeläutet. Alle hatten schön ein im Tee und die Figuren und Duelle wurden immer „kreativer“. So war Sause in Runde drei –Dirk Dreyer- Nikka war –Pele Markgraf- Plautze –Uschi Glas- und ich –Werner Fischer-. Aufgrund dessen, dass viele uns bekannte Gesichter auf der Stirn mitmischten, machte die Sache umso idiotischer aber auch spannender. Nach verbissen gestellten Fragerunden: „Bin ich hart am Stoff“? „Hab ich nen Job“? „Lunger ich immer beim Fussball rum“ „Hat Uschi Glas Sohn den gleichen Nachnamen“? „Welche Schuhgröße hat Uschi Glas“? Kristallisierte sich schließlich der nur mit Außenseiterchancen gehandelte Timo alias –Gundula Gause- als Sieger heraus. Ich konnte Gebrauchtwagen Guru –Fischer- nicht einordnen und verlor die Runde zusammen mit Dirk alias –Mathias Obdenhövel-.Das Bild von Tim, mit Uschi Glas auf der Stirn, wird sich vermutlich in unser Gehirn einbrennen…

Mittlerweile haben wir Norwegen verlassen und sind in Schweden unterwegs. Hier ist alles nur ungefähr halb so teuer, zumindest von den Produkten, welche wir heute eingekauft haben. Derzeit sind wir für eine Nacht auf nem Campingplatz in Schweden, haben schon Minigolf gespielt und wollen Morgen Biken und anschließend fahren wir nach Stockholm und gehen Feiern!   Fazit: Norwegen hat eine atemberaubende, unbeschreibliche Landschaft!

Grüße Mayo

Entspannung - Deutscher Fußball vs. Norwegischer Familientag

Dienstag, 12.08.2014

Ahoi,

Sonntag war unser Chillimilli Tag,  wir verbrachten fast die ganze Zeit mit Fußball, Frisbee oder Football spielen… Natürlich wurde auch hart an seiner persönlichen Bräune gearbeitet, wichtig ist dabei die Innenschenkelbräune…welche sich bei Sause zu einer schönen Röte entwickelte.  Am Abend entschieden wir uns mal die Norwegische Fussballkultur kennenzulernen und machten uns auf ins Stadion von Sogndal, um das Erstligaspiel gegen Bodö-Glimt zu begutachten. Nach kurzer Recherche im Internet, fand Timo heraus, dass der Halbe „nur“ 45 Kronen kostet, Bingo…  Fuba + Bier = der Abend kann nur gut werden ! Den Berg zum Stadion erklommen, auf zum Ticketschalter, wo uns gleich mal gesagt wurde „ no Visa“  und auch die übliche Bankkarte funktionierte nicht, also Berg wieder runter, Minibank geplündert, noch mehr Brand als vorher gehabt und wieder rauf den Berg.  Yeah, ab ins Stadion! Die Blicke wanderten umher um das geliebte kühle Nass zu bekommen, wirklich alle Kioske abgecheckt um festzustellen, dass es nur Saft, Kaffee, Obst  und Waffeln zu kaufen gab!!! Was ist hier bitte los? Anstatt Bier und fettiger Bratwurst gibt es O-Saft und Obst? Das hat doch nichts mehr mit Stadionfeeling zutun.  Nach kurzer Lagebesprechung erbarmte sich Sause und fragte die Waffelfee wie dem mit Bier hier aussieht!? Es kam ein promptes „No, sorry!“ mit einem verachtenden lächeln.. So wie es aussah, haben die Mütter der Spieler den Teig für die Waffeln mitgebracht und die Väter zapften die herrlichen schmeckenden Säfte.

Was will man machen, Platz genommen und da kam auch schon den Anpfiff, ohne Spaß da hätte man auch der STV Dritten zugucken können, wäre wahrscheinlich um einiges spannender geworden. Wir überlegten das Stadion in der Halbzeit zu verlassen um uns ne Pinte zu suchen… Aber 250Kronen Eintritt, „come on“ den Graus tun wir uns bis zum Ende an! Kurz vor Ende schoss der Gast das erlösende 0:1 im spannenden Abstiegskampf. Die 7 mitgereisten Auswärtsfans brachten das Stadion zum beben,  immerhin mehr Stimmung als beim Verein für Leibesübungen.  Endlich Abpfiff…

Hunger ! Die örtlichen Lokalitäten abgecheckt und ab inne Pizzeria, es wurde uns ein solch riesiges Wagenrad an italienischer Kochkunst serviert. Achtung: Plautze hat nicht aufgegessen! Roter Eintrag im Kalender… noch einige Bierchen gezischt und ab zu Campingplatz, dort den letzten halben geleert und ab inne Heia, schließlich wollten wir fit für den Trip zum Geirangerfjord sein.

Zeitlich die Hühner gesattelt, nochmal kurz mit Rocky Gassi gegangen und im lokalen Supermarkt  mit Nahrung und Getränken (Wasser) eingedeckt, ging die Fahrt weiter. Das Fahrerteam Dreyer/Rittmeier Junior  navigierte uns gekonnt zur Fähre und wir überbrückten die wirklich schöne Fahrt durch den Fjord mit nem kleinen Bierchen für nur 60 Kronen um am Ende alle aus voller Kehle „Time to say goodbye“ zu trällern. Dazu muss man sagen, dass das Navigationsgerät nach den ersten 2 Tagen durch die altmodische Landkarte ersetzt wurde. Dies macht erstmal viel mehr Spaß und klappt auch besser als die dämliche Technik. Am Hafen des Fjords angekommen erblickten wir gleich erstmal zwei riesige Kreuzfahrtschiffe die vor Anker lagen, aus der Fähre gepeitscht sicherten wir uns  erstmal ein Luxuscampingplatz direkt am Wasser , herrlich… Markise ausgefahren, Stühle und Tisch raus, selbstverständlich wurde die Angel sofort ausgeworfen, und das übliche Vegetarische (Algen) gefangen. Mutti Sause bescherte uns ein köstliches Abendmahl und wir spielten ne Runde RISIKO, wobei sich das ASSIHOFTEAM (Plautze & Sause) als Top Kriegsherren bewies und die Blitzkriegtaktik revolutionierte… Noch n Paar abgebissen und ne zweite Runde hinterher…

Heute (Dienstag) haben wir ordentlich ausgeschlafen um dann ohne Plan in den Tag zu starten. Lagebesprechung beim Frühstück. 50 Meter neben unserem Plätzchen lief grade die Aida de Sol in den Hafen von Geiranger ein. Wir mieteten uns ein 15PS starkes Motorboot für 4 Stunden um durch den Fjord zu brettern, Wasserfälle anschauen und natürlich mal wieder unser Angelglück zu probieren. Also ein entspannter Tag auf See.. Dirk hat seine Angel wohl in mitten eines Schwarms versenkt, denn er hatte endlich einen Biss. Alle total hektisch im Boot rumgezappelt, Dirk steckte sich erstmal nen Stengel ins Gesicht um Kraft für den Akt zu sammeln. Nach mehreren Minuten an der Strippe dachte sich der Fisch wohl: “Was für Anfänger… Ciaaaooooo!“ Weg war das Abendbrot. Dirk war sichtlich aufgebracht und sauer. Da es bei unserem Campingplatz keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, kam uns spontan die geniale Idee einfach mit dem Motorboot zum nächsten Ort zu fahren. Gekonnt manövrierte Mayo das Boot in die Parklücke des Stegs und unseren Einkauf getätigt. Die Einheimischen dachten sich bestimmt auch „Die affigen Touris immer!“.. Mit Sack und Pack wieder zum heimischen Hafen übergesetzt. Unsere Campingnachbarn hatten wohl mehr Glück als wir, denn die hatten schöne 3 Fische auf dem Tisch liegen. Nach kurzem Smalltalk mit Jenen war der Ehrgeiz wieder geweckt und Dirk und Mario entschlossen sich nochmals ein Boot zu mieten um wahrscheinlich (die sind grad unterwegs) wieder ohne Beute zur hungrigen Meute zurückzukehren.

Morgen besteigen wir mal wieder unseren Luxustrailer um zum Jotunheim Nationalpark zu fahren.

 

Grüße Nikka&Sause

Bis bald!

Rafting in Jostedal

Samstag, 09.08.2014

Hej,

heut Morgen haben wir zeitlich die Hühner gesattelt und sind nach Jostedal zum Raften gefahren. Wir guckten uns noch kurz aus der Ferne den hiesigen Gletscher an bevor wir uns beim Raften anmeldeten. Es gab drei Touren zur Auswahl: Mädchen, Männer und Slayer! Wir buchten natürlich Slayer, da wir ja schon Erfahrung mit unserem Seahawk gesammelt haben und uns auf dem Gebiet sicher fühlten. Wir warfen uns also in die uns zugeteilten, hautengen Neoprenanzüge, setzten nen wundervollen gelben Helm auf und ließen die halbstündige Sicherheitseinweisung auf uns einrieseln. Nach den üblichen gut gemeinten Ratschlägen, wie man das Gummiboot auch wieder halbwegs lebend verlässt oder wie rum man das Paddel halten sollte, um möglichst viel Vortrieb zu erzeugen, bestiegen wir Boot und machten uns auf den Weg. Bevor wir jedoch losfuhren, stellte sich uns noch unser Guide vor. Dieser hatte eine unglaubliche, verblüffende Ähnlichkeit mit Lionel Messi. So dachten auch die anderen zwei Gruppen und das Getuschel war groß. „Würden wir wirklich den im Sommerurlaub verweilenden Lionel Messi als unseren Bootsführer haben“? Naja, jedenfalls stellte sich der „Gaucho“ dann vor und erwähnte nebenbei, dass er Argentinier sei. Bam!!! Wir sind in Norwegen und unser Captain ist Leo Messi – Wahnsinn! Naja, wir fuhren also los und lernten unter dem Kommando von Captain Messi, wie wir uns mit dem Rudern etc. zu verhalten hätten. Wir lernten auch, wie schnell man an ein Boot schwimmen kann, wenn man ins Wasser fällt. Der verdammte Fluss (Gletscherwasser) hatte 4C*. Es war so verdammt kalt wenn man über Bord ging, ich hatte den berühmten „Gehirnfrost“.  Aber gut, da mussten wir durch! Messi beherrschte sein Handwerk perfekt  und Lotste uns in die wilden Stromschnellen. Da wir die „Slayer“ Tour gebucht hatten, wurde es so ruppig und nass wie möglich gestaltet. Rückwärts, vorwärts, seitwärts… Immer rein in die Wellen! In der Finalen Stromschnelle, ging P über Bord und wir mussten ihn wieder reinziehen. Leider war der Wasserstand zu hoch, dass die Guides uns aber durch die richtig krassen stellen nicht durchfahren lassen konnten. Dafür bezahlten wir aber auch nicht den kompletten Preis. Aber auch so hat es super viel Spaß gemacht! Pro Nase hat uns der Spaß 80€ gekostet, die waren gut investiert.

Jetzt sind wir gerade auf dem Weg zum Sognefjord aber eine andere Ecke als gestern. Dort werden wir morgen den ganzen Tag abhängen und nichts tun außer Angeln, Boot fahren und relaxen!

Mittlerweile ist schonwieder eine Woche rum und wir fahren seit fünf Tagen durch Norwegen. Die Landschaft ist hier einfach nur unglaublich, Überall Wasser, überall Berge, Wasserfälle, Serpentinen, Fjorde… Persönlich kann ich mich an keine längere Strecke über 5Km erinnern, die nicht aussah wie im Bilderbuch! Außer wir sind im Tunnel..

Bis Morgen

Mayo

Kjerag - Preikestolen - Sognefjord

Freitag, 08.08.2014

Mahlzeit,

Mittwoch in der Früh haben wir es alle mal zeitig aus den Federn geschafft und uns auf den Weg zum Kjeragaufstieg gemacht. Laut Informationstafel soll der Auf- und Abstieg insgesamt 5 Stunden dauern.. Na dann alle das Wanderoutfit an und los! Nach den ersten 100m war uns klar, dass das kein  Zuckerschlecken wird, hätten wir uns auch denken können, da auf der Infotafel „Aufstieg lieber ohne Kinder“ stand. Das war kein Wandern mehr, sondern Bergsteigen mit Reihnold Messner. Teilweise musste man sich an Ketten die Felshänge hochziehen oder Distanzen mit Sprungkünsten die man bei M.Goebel gelernt hat überwinden. Oben angekommen entschädigte der atemberaubende Blick alle Anstrengungen. Der „Kjerag“ ist ein Felsbrocken, der in einer Schlucht eingeklemmt ist. Wer sich traute, hüpfte auf den Fels und lies sich in geübter Pose ablichten. Tim posierte  zum Beispiel mit geschwellter Brust in Eintrachtkluft… zum Glück ohne Sause seinen hübschen Eintracht-Anglerhut. Nach ein paar Bildern und zurück gewonnener Kraft machten wir uns auf den Rückweg. Die Leute, die uns entgegen kamen wurden mit einem Lächeln und einem Viel Spaß abgegrüßt (Die Idioten hatten den Weg noch vor sich). Nachdem wir uns kurz ein Badespass im Bachlauf gönnten ging es zurück zum Ausgangspunkt. P pumpte wie ein Maikäfer… Fazit der „Wanderung“: Plautze 2 Shirts verbraucht, Timo hatte leider nur seine „Wander-Vans“ an, die nun kein Profil mehr haben, Sause ne Schachtel Sportkippen durchgeladen,  Nikkas Knie hält, Dirk ist der gemachte Wanderer und Mario ne Pussy. Unser anschließender Plan war es, mit der Fähre den Fjord von Lyseboten nach Stavanger zu durchfahren, dieser endete aber abrupt als nur gefühlte 3,567 Autos draufpassten und man ein Reservierungszettel brauchte, den wir natürlich nicht hatten. Also wieder auf ins WOMO und los geht die wilde Fahrt zum Preikestolen. Zum Glück hatten wir einige Schnellangriffsbiere an Bord. An einer Mautkontrolle wurden unsere herausragenden Englischkenntnisse mal wieder unter Beweis gestellt. Die Dame hinter der Plexiglassscheibe fragte ob wir „a Dog“ dabei haben. Mario als Fahrer verneinte natürlich und ihr Blick war verwirrend, aber sie akzeptierte es. Wir fragten uns warum wir für einen Hund bezahlten müssten.. Ein paar Biere und Synapsengänge später kam uns die Erleuchtung. Sie meinte „Adult“ also Erwachsene und nicht „a Dog“. Naja, seitdem haben wir unseren Mischling aus Dackel und Pudel Namens Rocky beim Trip dabei.  Mario bewies Fahrerische Qualitäten und lieferte uns sicher ab. Campingplatz ausgecheckt, für gut befunden, den Grill angefeuert und ne schöne 5l Partydose angerissen. Wir gönnten uns ne kräftige Mütze Schlaf um fit für die nächste Wanderung zum berühmt berüchtigten Preikestolen zu sein.

 

So, Donnerstag Morgen. Halbwegs nüchtern und voller Tatendrang ging dem los ! Kurz mitn Womo den Hauptparkplatz angesteuert, Timo seine „Wander-Vans“ angezogen und auf auf… Der Aufstieg war im Gegensatz zu gestern n Kinderspiel, da wir ja jetzt professionelle ausgebildete Bergsteiger sind. Oben angekommen wurden die üblichen heißen Selbstporträts geschossen (die Bremer machten nen Mannschaftsfoto),  ne ordentliche Bemme gegessen, n Lungenbrötchen durchgezogen  und einfach nur den  Augenblick genossen, herrlich.. Auf der Kante mit 609 Meter Schlucht unter uns und die Beine im Wind baumeln lassen, Wahnsinns Gefühl! Nach einer Weile machten wir uns auf den gemütlichen Rückweg. Ein kleiner Zweifel an gesundem Menschenverstand überkam uns, als uns ein Pärchen in Flip-Flops und Ballerinas entgegen kamen, die wurden mit dem obligatorischen „Viel Spaß“ abgegrüßt. Anschließend entspannt zurück ins Womo und uns ein schönen Platz zum Wildcampen ausgesucht.. Sause war für das Lagerfeuer zuständig. Da hat sich die jahrelange Erfahrung beim Osterholzsammeln-/bewachen bezahl gemacht. Geschickt mit der Machete paar tote Bäume zerlegt und ein ordentliches Männerfeuer gemacht, das sogar den monsumartigen „Regenschauer“ überlebt hat.. Noch ein paar kühle Blonde getrunken und den Abend entspannt zu Marios Gitarrenklängen ausklingen lassen. So haben wir uns den Urlaub vorgestellt!

Heute (Freitag) haben wir viele Kilometer gerissen und haben uns jetzt auf einem schönen Campingplatz direkt am Sognefjord breit gemacht. Auf der Fahrt hierher haben sich Dirk und Sause noch ne Profiangel zugelegt. Natürlich haben wir nix gefangen.. Ich (Nikka) hab mein frisch neu erworbenen Blinker direkt mal im Fjord versenkt. Die Angelstunde bei N.Mühle hat sich wohl nicht rentiert…  Morgen liegt nichts an, abhängen und die Seele baumeln lassen damit wir Samstag fit sind für unsere fünfstündige Raftingtour. Mal sehn ob wir das lebend überstehen.. zum Glück sind ja einige Bademeister mit an Bord.

Da Mario sich wieder bereit erklärt hat den Fahrer zu spielen, um an einer gefühlten Ralley teilzunehmen mussten Nikka & Sause mal zu Feder und Tinte greifen.

Bis demnächst, Cheerio! Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Kjerag Lysebotenfjord Preikestolen Preikestolen Preikestolen Preikestolen Preikestolen Preikestolen Wildcampen Wildcampen Wildcampen Wildcampen Poser

Fahrt zum Kjerag

Dienstag, 05.08.2014

Morgäään,

wir haben es uns gut gehen lassen gestern Abend, direkt am Fjord die Markise ausgerollt, Boot aufgepumpt und geschlemmt! Boot ist dicht und hält auch sechs Leuten stand. Der Fjord war ziemlich „erfrischend“ aber OK. Nach unserer Regatta, haben wir uns teilweise schön verzaubert und den Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen. Mehr war gestern außer Auto fahren auch nicht mehr drin. Heute (Dienstag) sind wir auch den ganzen Tag im Auto gesessen und zum Kjerag gefahren, wo wir Morgenfrüh hoch Wandern. Durch die Atemberaubende Landschaft Norwegens, war die Fahrt aber auch ganz erträglich. Der Weg ist das Ziel! Mittlerweile haben wir unser Lager am Fuße des Kjerags aufgeschlagen, direkt am Fjord auf nem Campingplatz und das übliche Abendprogramm eingeläutet. Nudeln gekocht, Fass angesteckt und die um uns liegende Landschaft genießen. Nach den ersten paar Tagen, stellen wir fest, dass es von den Lebensmittel kosten und Bierpreisen im Supermarkt schon etwas teurer ist aber nicht gaaaaz so wie erwartet. Sause wird aber wahrscheinlich durch seine Schnitzerei-Künste an einem Holz Pflock, welchen er seit zwei Tagen bearbeitet, dass nötige Kleingeld reinholen. Ein wunderschöner „Troll-Killer“ mit ganz viel Liebe geschnitzt und einmal ordentlich in Finger gesäbelt.

Soo, wir trinken jetzt noch ein paar Gutenacht-Bier und werden uns dann schlaftechnisch auf den spektakulären Aufstieg zum Kjerag vorbereiten. Danach werden wir mal ein paar weitere Bilder folgen lassen.   Autobahnwalk Autobahnwalk

Die Schnapsidee des Jahrtausends und Oslo

Montag, 04.08.2014

Moinsen,

nachdem wir gestern hunderte Kilometer auf der Autobahn in den hohen Norden zurücklegten, ging uns wohl am Ende der Tour, kurz vor der Fähre, der Grips aus! Im Anfahrtsstau zur Fähre, ging es schleppend voran. 200 Meter fahren, 10 min Stau – 200 Meter fahren, 10 min Stau… Bei der fünften Pause 3,5 Km vor der Fähre, kamen wir auf die Glorreiche Idee, einfach mit unserem Bier die paar Meter zu Fuß neben dem Wohnmobil her zu laufen, da wir die meiste Zeit eh draußen auf der Autobahn standen. Dummerweise ging es bei dieser Anfahrt ein „wenig“ flüssiger voran. Unser Wohnmobil mit Nikka als Fahrer besetzt und Tim als Koordinator, bewegte sich immer schneller und immer weiter von uns weg, bis wir es schließlich aus den Augen verloren. Jaaa, nun standen wir da, Sause, Dirk, Timo und ich, mitten auf der Autobahn, zu Fuß, keine Schuhe an, Sause in Hulk-Buxe und nur ein Bier dabei. Die LKWs und Autos donnerten an uns vorbei, manche haben sogar freundlich gewunken aber auch ungläubig geguckt. Die Jungs im Wohnmobil konnten aber auch nicht drehen, da die Bahn zweispurig war. Schließlich hasteten wir 3,5Km zu Fuß über die Bahn, teilweise ohne Seitenstreifen. Durchgeschwitzt, mit blutigen, nackten Füßen haben wir dann irgendwann das von Nikka in einer Nothaltebucht geparkte Wohnmobil erreicht – GANZ GROßES KINO!

Anschließend machten wir mit der Fähre nach Dänemark rüber. Glücklicherweise hatte die Fähre auch einen Getränkehandel, da unser Bier im Wohnmobil sich dem Ende neigte und die Temperatur eines frischen Kamillentees hatte. Dafür, dass wir die ganze Hinfahrt eigentlich nix trinken wollten, ist es völlig aus dem Ruder gelaufen. Von Dänemark, hat bis auf der Fahrer, sogut wie keiner mehr was gesehen. 1. Weil es noch dunkel war und 2. Ist punkt eins nur eine völlige Verschleierung der Tatsachen. Naja, in den Morgenstunden waren wir alle wieder halbwegs Fit und setzten nach Schweden über. Wir steuerten unser Mobil an den Strand und läuteten um 7.30Uhr die Nachtruhe ein. Vorher wurden noch Streichhölzer gezogen, wer draußen im Zelt schlafen musste. Ich „zog den kürzeren“ und durfte mich auf die Luftmatratze ohne Luft begeben. Das „Luftbett“ hatte leider ein 1€ großes Loch und verlor die mühevoll aufgepumpte Luft innerhalb von 2min. Jaa, das war unser Tag! „Die Duschen sind zu kalt“, Ich kann nicht mehr“, „Das Bier ist zu Herb“ AKA Sause, wurde kurzerhand in Pussy-Sause umgetauft. Pussy-Sause versüßt uns die letzten Stunden mit seinem unnachahmlichen Kleidungsstil. Eintracht-Fischerhut, möglichst die kürzeste Hose die es auf dem Markt gibt, goldene Armbanduhr und ein Fernglas um den Hals. In heiklen Fällen wird auch noch Spontan die Machete an die Hose gebunden! Es ist uns noch nicht ganz klar, welches Ziel er diese Tour verfolgt, wir werden sehen!

Mittlerweile sind wir auf dem weg nach Oslo! Bis die Tage..

 

Hallöchen,

Sonntagabend kamen wir in Oslo an. Wir fanden auch recht zügig ein Hostel und buchten zwei Zimmmer. Dirk und ich hatten angenehme Zimmernachbarn, auf dem anderen Zimmer war es nicht so ruhig. Mr. Miagi schnarchte dermaßen laut und sogar mit Augen offen, dass Timo nachts kurzerhand zu mir und Dirk ins freie Bett kam. Immerhin hatte er aber seine gebrauchten Buxen feinsäuberlich auf Kleiderbügeln aufgehängt, damit auch alle im Zimmer davon was haben.  Bevor wir jedoch schlafen gingen, erkundeten wir die Stadt, strömender, Monsummäßiger Regen über zwei Stunden ließ uns aber schnell wie begossene Pudel aussehen. Wir steuerten eine Pizzabude an und aßen eine Pizza. Diese war bei allen, außer Tim, dermaßen scheiße. 18€ für eine nicht so leckere Pizza ist auch ein fairer Preis… Aber wir wussten ja was uns in Skandinavien Preistechnisch erwarten würde. Nach unserem sparsamen Dinner, verzogen wir uns in mehrere Bars und tranken diverse Kaltgetränke. Leider mussten wir feststellen, dass Sonntagnacht in Oslo der Hund begraben ist. Dirk, Timo und ich schoben noch die ein oder andere Krone in den Flipperautomaten im Pub, Timo gewann mit unglaublichen 6.500.000 Punkten und überholte damit mit seinem letzen Ball Sauses 5.600.000 Punkte. Jaaaa.. Spannend werdet ihr denken aber viel mehr war gestern auch nicht los. Heute (Montag) sind wir früh raus und haben die Stadt erkundet. Wir bewegten uns Richtung Grünerlökka, das ist sozusagen das Kreuzberg Oslos. Nette Gegend aber nichts besonderes. Wir aßen lecker Burger&Rippchen zum Mittag, das war echt Spitze! Anschließend gönnten wir uns lecker Vanille Eis und wanderten  durch die wunderschöne FuZo zum Schloss um dem Norwegischen Königspaar guten Tag zu sagen. Diese luden uns  auch spontan ins Schloss auf ne Tasse Kaffee und n Stück Bienenstich ein. Danach fing es mal wieder tierisch an zu regnen, so dass wir uns zum Wohnmobil aufmachten. Wir sind auf dem Weg zum Kjerag, jetzt beginnt unser erster abenteuerlicher Teil der Reise. Wir schwingen uns jetzt alle in unser Outdooroutfit und gehen Morgenfrüh wandern.

Fazit: Oslo ist eine sehr schöne Stadt aber halt auch nicht gerade Preiswert. Leider war gestern Abend nicht so viel los, wie wir uns erhofft hatten.

 

Wir sitzen gerad am Fjord, sind Boot gefahren und haben gebadet!

Morgen gehts nach Kjerag...

Von Oslos nach Oslo

Samstag, 02.08.2014

Hallo Leute,

soeben sind wir gestartet! Unser Wohnmobil ist bis unters Dach bepackt, alle haben eine Reisetasche oder einen Wanderrucksack dabei, außer Timo – er hat beides! Leider hat unser Kühlschrank nicht die erhoffte Wirkung, so dass wir unser Bier bis heut Abend nicht kalt kriegen. Ansonsten lässt sich die Karre gut fahren, der einzige Wermutstropfen sind die fehlenden Getränkehalter auf dem Esstisch. Daher habe ich auch gerade das erste Getränk in Oslos in einer Kurve über mein Notebook gehauen.

Aktuell sind wir auf der B4 und wollen heut Nacht mit der Fähre noch nach Dänemark übersetzen und bis an die Westküste Schwedens gelangen, um da unsere erste Nacht am Strand zu verbringen. Morgenabend wollen wir möglichst in Oslo sein. Da werden wir die Stadt erkunden, auf die Piste gehen und unseren kulinarischen Horizont erweitern. 

Wir sehen uns in Oslo! Route

Vorfreude

Samstag, 19.07.2014

Hallo Freunde,

jaaa, es ist wieder soweit! Die Holzländer begeben sich wieder auf große Fahrt bzw. auf großen „Wohnmobil-RoadTrip“. Zwei Jahre nach unserer wundervollen Tour quer durch die USA, verschlägt es uns diesen Sommer drei Wochen nach Skandinavien. Dänemark, Norwegen und Schweden wollen wir dieses mal unsicher machen, Fjorde, Seen und Nationalparks erkunden. Natürlich darf die eine oder andere Skandinavische Großstadt auch nicht fehlen.

Vor zwei Jahren waren wir „Fünf Holzländer in Amerika“ Dieses mal sind wir „Sechs Holzländer in Skandinavien“. Benni hat diesen Sommer leider kein Urlaub von Mattis & Hella bekommen, dafür konnten wir aber mit Nikka und Timo gleich doppelten Ersatz auf dem Transfermarkt verpflichten. Also besteht unsere Reisegruppe aus: Dirk, Sause, Plautze, Nikka, Timo und Mayo! Im Februar haben wir uns dazu entschlossen, diese Tour mit einem riesigen Wohnmobil anzutreten und dann auch einfach kurzerhand eins gemietet. Einen FORD-TRANSIT mit Pellet-Brennstoffzelle. Naja, sooo groß ist es dann mit sechs Mann auch nicht aber immerhin hat jeder ein Bett oder zumindest ist laut Hersteller die Küchenzeile offiziell ein Bett. Da (fast) alle mindestens 1,85m groß sind, werden wahrscheinlich noch genug unvorhersehbare, lustige schlaftechnische Probleme auf uns zukommen. Routentechnisch wollten wir ursprünglich das Nordkap ansteuern, diesen Plan haben wir aber dann nach Berechnung der Route wieder über Bord geworfen. Auch diese Dimensionen haben wir anfangs wieder gnadenlos unterschätzt. Leider wäre es in 3 Wochen einfach nicht möglich gewesen, die ganzen anderen „Da-musst-du-mal-gewesen-sein-Orte“ mit dem Kap zu kombinieren. Daher wird es wieder eine Rundfahrt, dieses Mal jedoch mit Camping, Schlauchboot, Angeln, Elche Jagen, Holzhacken, Lagerfeuer und allem was dazu gehört. Da auch das Feiern auf der Reise nicht zu kurz kommen soll und diese Storys ja irgendwie auch am interessantesten sind, hoffen wir, dass wir auch wieder die eine oder andere Anekdote aus dem Nachtleben in einer der hiesigen Städte liefern können. Ein Las Vegas wird es laut meinen geografischen Kenntnissen nicht wieder geben aber Stockholm soll auch ganz schön sein.

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz und weil das „Bloggen“ während der Amerika Reise so gut ankam, wir uns sämtliche Telefonate, SMS etc., um die obligatorischen „Wo seid Ihr“? „Wie geht’s euch“? „Was macht ihr“? - Fragen gestellt zu bekommen gespart haben, schreiben wir einfach wieder nen Blog und versuchen unsere Erlebnisse wieder möglichst detailgetreu und mit einem Augenzwinkern der lesenden, daheimgebliebenen Gallischen Dorfbevölkerung zu vermitteln. Vor allem ist es auch eine schöne Erinnerung, wenn man später liest was man nicht alles in den USA respektive Skandinavien angestellt hat. Ganz nebenbei kann man auch wieder das ein oder andere Foto hochladen oder seinen Filmriss kitten.

Also, lange Rede, kurzer Sinn! Wir werden eigentlich genauso verfahren wie in den Staaten, einziger Unterschied ist, dass wir keinen Weißen KIA mehr über die Straßen führen, sondern ein verdammtes Wohnmobil. Da Urlaubsfotograf Dirk auch wieder am Start ist, sollte es an Bildmaterial nicht mangeln. Aufgrund unseres ausgeprägten Riechers für einheimische Köstlichkeiten in fast allen Aggregatzuständen, wird der Kulinarische Aspekt sicher nicht zu kurz kommen.

Am Samstag den 2. August startet unser Unternehmen Skandinavien, pünktlich zum DwjdHinPv sind wir hoffentlich Gesund & Munter wieder da.

Cheers

Mayo